Dozenten

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Prof. Dr. med. Frank Marx
Professor für Rettungsdienstmanagement, Arzt für Anästhesiologie, Notarzt
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Prof. Dr. med. Frank Marx
Professor für Rettungsdienstmanagement, Arzt für Anästhesiologie, Notarzt
Prof. Dr. med. Frank Marx hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Seit 2018 ist Prof. Marx an der Technischen Hochschule Mittelhessen im Fachbereich Gesundheit mit dem Schwerpunkt Rettungsdienstmanagement tätig. Ehrenamtlich nimmt er die Aufgaben des Diözesanarztes des Malteser-Hilfsdienstes in der Diözese Münster wahr. Als Notfallmediziner ist er zudem auf dem Intensivhubschrauber „Christoph Gießen“ und im bodengebundenen Rettungsdienst tätig.

 

Veränderung der notfallmedizinischen Lehre in Pandemiezeiten
In Zeiten der Pandemie steht auch der Rettungsdienst vor besonderen Herausforderungen. Nicht nur die verstärkten hygienischen Anforderungen sind zu berücksichtigen, auf Fragen der Psychologie, des Umgangs mit Risikogruppen aus den Reihen der Mitarbeitenden sowie einsatztaktische Fragen sind zu beantworten.
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Dr. med. Thomas Plappert
Facharzt für Innere Medizin, Notarzt, ÄLRD
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Dr. med. Thomas Plappert
Facharzt für Innere Medizin, Notarzt, ÄLRD
Dr. med. Thomas Plappert hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Vor über 25 Jahren startete Dr. Thomas Plappert neben der Schule im Rettungsdienst und arbeitet seit Ende des Medizinstudiums in der Notfallmedizin. Lange Jahre war er Oberarzt in einer Zentralen Notaufnahme, Notarzt zu Wasser, zu Lande und in der Luft, Leitender Notarzt und Teil der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst. Er ist Autor zahlreicher Kapitel in wichtigen Fachbüchern, Veröffentlichungen und Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen zur Notfallmedizin. Dr. Plappert hat das Netzwerk von notfallmedizinkurs.de mit gegründet und aufgebaut, ist verheiratet und stolzer Vater zweier Söhne. Arbeitsschwerpunkte: Notfallsonographie, Führung in kritischen Situationen, Patienten im Peri-Arrest, Team-, Organisations-und Führungskräfteentwicklung in der Notfallmedizin.

„Dein Wille geschehe.“ – Würde und Selbstbestimmung im Notfall.
Der Rettungsdienst kommt zum Einsatz, wenn die Themen „Sterben und Tod“ unerwartet ins Leben der Menschen treten. In vielen Fällen jedoch erkennen wir rasch, dass die gesundheitliche Verschlechterung mitnichten „plötzlich“ eingetreten ist, sondern das Ende eines langen Leidensweges nun zu kommen scheint. Was können, müssen, dürfen wir nun tun? Wer kann, darf oder muss entscheiden? Gilt eine Patientenverfügung auch im Notfall? Dürfen Notfallsanitäter lebensrettende Maßnahmen unterlassen? Grundlegende Konzepte, das Wichtigste aus Medizin und Recht, Tipps und Tricks aus der Praxis und ein Einblick in das Projekt „Palliativ-Ampel“: Das interdisziplinäre Referenten-Team, bestehend aus Thomas Plappert und Kristina Schmidt, bringt Haltung, Klarheit und Struktur in diesen Bereich!

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Tim Polak
Notfallsanitäter & Praxisanleiter
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Tim Polak
Notfallsanitäter & Praxisanleiter
Tim Polak hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Tim Polak konnte viele Jahre Erfahrungen im Intensivtransport sammeln bevor er auf dem Ambulanzflugzeug auch weltweite Langstreckentransporte durchführte. Zwischenzeitlich ist er zur DRK RD HDH-Ulm als Verantwortlicher für die innerbetriebliche Fortbildung zurück gekehrt und konnte im Rahmen der Corona-Krise verschiedene Projekte, wie z. B. den Umbau eines Linienbusses zum G-ITW, betreuen. Mit über 15 Jahren Berufserfahrung in Rettungsdienst und Ausbildung ist er auch als Dozent tätig.

In 3 Wochen vom Linienbus zum G-ITW
Gemeinsam mit der Firma EvoBus (Daimler Buses) wurde ein Linienbus zum Langstrecken-Großraum-Infektions-Intensivtransportwagen umgebaut. Dabei gab es vieles zu beachten.

Was tun, wenn keiner mehr kommen kann, um zu helfen?
Notärzte sind Mangelware, erst recht in einer Pandemielage. Was tun, wenn keine Notärzte mehr in der Präklinik verfügbar sind? Und was passiert wenn viele Notfallsanitäter unter Quarantäne stehen?

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Prof. Dr. Gordon Heringshausen M.A.
Hochschullehrer an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften
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Prof. Dr. Gordon Heringshausen M.A.
Hochschullehrer an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften
Prof. Dr. Gordon Heringshausen M.A. hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Prof. Dr. Gordon Heringshausen M. A. ist Lehrstuhlinhaber an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin und verantwortet u. a. den Bachelorstudiengang „Medizin-/Notfallpädagogik B.A.“. Sein Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt liegt in den Kommunikations- und Verhaltenswissenschaften mit dem Fokus auf „Führung und Gesundheit im Rettungsdienst“. Er ist Notfallsanitäter, Praxisanleiter und Lehrrettungsassistent und verfügt über langjährige praktische Rettungsdiensterfahrung.

Führung 4.0 – Fünf Tools für professionelle Führung im Rettungsdienst
Die zunehmende Komplexität im Gesundheitswesen stellt Führungspersonen vor vielfältige Herausforderungen. Insbesondere Führungspersonen im Rettungsdienst benötigen neben Intuition und Empathie auch Methodenwissen um wirksame Führung. Dieses Wissen um Motivation, Teamentwicklung, Teamführung und Konfliktmanagement wird heute zu notwendigen Werkzeugen für die alltägliche berufliche Praxis im Rettungsdienst.

Kompetenzentwicklung im Rettungsdienst
Sind wir wirklich gut? – Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung und -messung im Rettungsdienst. Kompetentes Handeln in der Notfallversorgung setzt von allen Beteiligten Wissen, Fertigkeiten und Erfahrung voraus. Allerdings reichen die Berufserfahrungen und die bis dato üblichen Fort- und Weiterbildungen im innerbetrieblichen Kontext allein nicht mehr aus, um hinreichend eine rettungsdienstliche Aktivitäts- und Handlungskompetenz zu entwickeln. Doch wie gelingt diese Kompetenzentwicklung?

Rettungsdienst 2020 – doch was bringt die Zukunft? – Cahncen und Risiken der Akademisierung im Rettungsdienst
Seit einigen Jahren ist im Rettungsdienst eine Tendenz zur lebenslangen beruflichen Professionalisierung erkennbar. Die Notwendigkeit nach permanenter Qualifizierung ergibt sich u.a. durch stetig neue Anforderungen in allen rettungsdienstlichen Handlungsfeldern. Steigende Einsatz- und Patientenfallzahlen im Rettungsdienst, die zunehmende Komplexität in der notfallmedizinischen Versorgung, der Anstieg multifaktorieller und geriatrischer Krankheitsbilder sowie das stärkere Bewusstsein für das Thema Patientensicherheit und das präklinische Risikomanagement stellen die jeweiligen Akteure vor Herausforderungen und erfordern zielgerichtete Schritte der Professionalisierung und Akademisierung im Rettungsdienst.

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Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) Björn Ziemen
Sachbearbeiter Einsatzplanung, Notfallsanitäter
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Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) Björn Ziemen
Sachbearbeiter Einsatzplanung, Notfallsanitäter
Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) Björn Ziemen hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Björn Ziemen ist Sachbearbeiter Einsatzplanung im Stab Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Aus- und Fortbildung und medizinische SOPs. Als Notfallsanitäter und Praxisanleiter verfügt er über langjährige Einsatzerfahrung in der Berliner Notfallrettung. Vor seiner Rettungsdienstkarriere war er als Consultant und Projektmanager im Handelsmarketing tätig.

Frequent User und Frequent Caller im Rettungsdienst: Niedrigprioritäre Einsätze – Lösungsstrategien und Schnittstellen zu alternativen Versorgungsformen
Die Einsatzzahlen im Rettungsdienst sind bundesweit seit vielen Jahren ansteigend. Hierunter befindet sich auch ein wesentlicher Anteil an psychosozialen Indikationen – weiterhin gibt es gerade in Großstädten Zusammenhänge zwischen der Sozialstruktur und dem Einsatzaufkommen. Es ist davon auszugehen, dass Frequent User einen nicht unerheblichen Anteil an Einsätzen generieren und wesentlich zu den Anrufzahlen in den Leitstellen beitragen. Verschiedene Ansätze aus dem Ausland haben gezeigt, dass ein spezielles und individualisiertes Case-Management für diese spezielle Gruppe hilfreich ist und zur Reduzierung des Einsatzaufkommens beitragen kann. Weiterhin ist durch die Anbindung an entsprechende Codes aus dem niedrigprioritären Einsatzspektrum die Disposition von NotSan-Erkundern zu allgemeinen Hilfeersuchen denkbar. In Berlin konnten hierzu im Rahmen der COVID-19 Pandemie erste Erfahrungen gesammelt werden.

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Dr. med. Stephan Schwarz
Kinderarzt und Kinderkardiologe
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Dr. med. Stephan Schwarz
Kinderarzt und Kinderkardiologe
Dr. med. Stephan Schwarz hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Dr. Stephan Schwarz startete seine Karriere im medizinischen Sektor als Rettungssanitäter des Bayerischen Roten Kreuzes. Es folgte das Studium der Humanmedizin und die Facharztausbildung im wunderschönen Ulm. Dort absolvierte er auch seine Facharztweiterbildung und kann auf eine mehrjährige Tätigkeit auf der Neugeborenen- und Kinderintensivstation, sowi die Tätigkeit als Neugeborenennotarzt zurückblicken. Ab 2018 arbeitete er am Deutschen Herzzentrum in München für den Abschluss der Weiterbildung zum Kinderkardiologen. Seit 2020 ist er in der ambulanten Praxis bei den Kinder- und Jugendärzten in Günzburg tätig.

„Das Kinderkreislaufbackrezept“
Auch bei Neugeborenen und Kindern ist ein suffizienter Blutkreislauf die Voraussetzung für das Funktionieren des Gesamtorganismus. Ziel in der ambulanten Notfallrettung ist daher logischerweise auch die Wiederherstellung bzw. Stabilisierung der hämodynamischen Parameter. Welche diagnostischen und therapeutischen Tools hierfür notwendig sind, lernt ihr beim „Kinderkreislaufbackrezept“. PS: Blutdruck ist nicht alles.

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Dr. med. Tom Malysch
Arzt in der Weiterbildung, Fachdozent Rettungsdienst
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Dr. med. Tom Malysch
Arzt in der Weiterbildung, Fachdozent Rettungsdienst
Dr. med. Tom Malysch hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Ursprünglich im Rettungsdienst und als Ausbilder tätig, ist Tom nach Abschluss der Arztschule nun in der Notaufnahme, Intensivstation oder der Präklinik anzutreffen. Zwischenzeitlich zog es ihn zu verschiedenen internationalen Stationen wie Sydney, dem R. Adams Cowley Shock Trauma Center Baltimore (USA) und London’s Air Ambulance. Wissenschaftlich etablierte er sich in der AG Polytrauma der Charité Berlin und beschäftigt sich vor allem mit dem traumatisch bedingten Herz-Kreislauf-Stillstand.

Immer noch 500?
Seit 2015 ist der ERC Algorithmus zum traumatisch bedingten Herz-Kreislaufstillstand (TCA) nun publiziert. Zu diesem Zeitpunkt beklagten wir ca. 500 vermeidbare Traumatote pro Jahr in Deutschland. Hat sich seither etwas getan? Was wurde / muss getan werden? Wie geht es weiter?

„Motorhaube auf“ und dann?
Das Thema Notfallthorakotomie wird spätestens seit der ERC Leitlinie 2015 heiß diskutiert. Von Sinn und Unsinn ist die Rede. Der Vorwurf: „Das bringt doch nichts und selbst wenn der Brustkorb offen ist, dann muss doch ein Chirurg ran“, oder? Wir wollen beleuchten, was die essenziellen Kenntnisse für Notfallmediziner im Rahmen dieser Maßnahmen sind.

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Dipl.-Sozialpädagogin Kristina Schmidt
Rettungssanitäterin, Ethikberaterin im Gesundheitswesen,
L-PSNV
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Dipl.-Sozialpädagogin Kristina Schmidt
Rettungssanitäterin, Ethikberaterin im Gesundheitswesen,
L-PSNV
Dipl.-Sozialpädagogin Kristina Schmidt hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Kristina Schmidt ist Diplom Sozialpädagogin, Palliative-Care-Fachkraft, Ethikberaterin in der Medizin und seit über 20 Jahren als Rettungssanitäterin tätig. Nach langjähriger Tätigkeit in der Jugendhilfe ist sie nun neben ihrer Arbeit als Koordinatorin im Ambulanten Hospizdienst auch Leiterin der Psychosozialen Notfallvorsorge im Landkreis Fulda. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Einsatzvorbereitung und -Nachsorge für Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, Notärzte und Führungskräfte. Sie ist Autorin von Fachartikeln und als Dozentin für psychosoziale und ethische Aspekte der Notfallmedizin bundesweit unterwegs.

„Dein Wille geschehe. Würde und Selbstbestimmung im Notfall.“
Der Rettungsdienst kommt zum Einsatz, wenn die Themen „Sterben und Tod“ unerwartet ins Leben der Menschen treten. In vielen Fällen jedoch erkennen wir rasch, dass die gesundheitliche Verschlechterung mitnichten „plötzlich“ eingetreten ist, sondern das Ende eines langen Leidensweges nun zu kommen scheint. Was können, müssen, dürfen wir nun tun? Wer kann, darf oder muss entscheiden? Gilt eine Patientenverfügung auch im Notfall? Dürfen Notfallsanitäter lebensrettende Maßnahmen unterlassen? Grundlegende Konzepte, das Wichtigste aus Medizin und Recht, Tipps und Tricks aus der Praxis und ein Einblick in das Projekt „Palliativ-Ampel“: Das interdisziplinäre Referenten-Team bringt Haltung, Klarheit und Struktur in diesen Bereich!

 

„Nicht länger sprachlos“ – Strukturierte Basis-Krisenintervention im Rettungsdienst 
Als Notfallsanitäter und Notärzte kommen wir regelmäßig in Situationen, die für Patienten und Angehörige kaum zu ertragen sind. Den medizinischen Teil des Einsatzes bewältigen wir bestens vorbereitet, professionell und strukturiert, um Leben zu retten. Vor den Angehörigen und Hinterbliebenen stehen wir oft sprachlos und wissen nicht, was wir nun sagen oder tun sollen – obwohl eine gute Begleitung in einer solchen Ausnahmesituation entscheidend ist für das Weiterleben. 
Der Vortrag vermittelt eine klare Struktur, stellt einen „Werkzeugkasten“ zusammen und hilft mit Tipps und Tricks aus der Praxis.

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Steffen-Philipp Schröder M.A.
Arbeits- & Organisationspsychologie M.A., Notfallsanitäter
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Steffen-Philipp Schröder M.A.
Arbeits- & Organisationspsychologie M.A., Notfallsanitäter
Steffen-Philipp Schröder M.A. hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Steffen-Philipp Schröder M.A. ist – neben seiner praktischen Tätigkeit auf RTW & NEF im kommunalen Rettungsdienst – seit mittlerweile 10 Jahren als Dozent im Bereich der ärztlichen und nicht-ärztlichen Aus- & Fortbildung engagiert. Neben seinen Hochschulabschlüssen im Bereich Berufspädagogik sowie Arbeits- & Organisationpsychologie, unterstützt Steffen als Instruktor deutschlandweit internationale Kurssysteme wie ITLS und AHA. Zusätzlich hat Steffen sich als Autor, u. a. für E-Learningeinheiten einen Namen gemacht.

CPR zu Zeiten von Corona
Die Corona-Pandemie wirkt sich stark auf unser tägliches Leben und unsere gewohnten Arbeitsweisen aus. Gleichzeitig bringt die Erkrankung „Covid-19“ viele Herausforderungen und Veränderungen für die medizinische Versorgung mit sich, besonders betroffen ist hiervon der Themenbereich Herz-Lungen-Wiederbelebung. Im Rahmen des interaktiven Vortrags „CPR zu Zeiten von Corona“ werden wir auf die aktuellen Empfehlungen der wissenschaftlichen orientierten Organisationen eingehen. Wir orientieren uns bei diesem Webinar an den publizierten Leitlinien der ILCOR, des ERC und dem GRC.

Strukturierte Patientenversorgung: nichts vergessen
Das ABCDE-Schema ist eine Strategie zur Untersuchung und Versorgung von Patienten. Mithilfe der Strategie gelingt es uns, dass wir uns nicht von imponierenden Verletzungen ablenken lassen. Gleichzeitig bietet es Unterstützung bei der frühzeitigen Einschätzung von Patienten und kann auch zu strukturierten Übergaben an Notarzt oder Krankenhaus hilfreich sein! Dieser Vortrag ist ein „muss“ für alle Kollegen aus Sanitäts- und Rettungsdienst.

Thoraxtrauma
In Deutschland verunfallen jährlich ca. 35.000 bis 45.000 Menschen schwer. Viele dieser Unfallopfer haben Thoraxverletzungen und diese können schnell lebensbedrohlich sein. Lasst uns gemeinsam die lebensbedrohlichen Thoraxverletzungen erkennen und behandeln. Welche Maßnahmen müssen unbedingt an der Einsatzstelle durchgeführt werden? Gleichzeitig frischen wir das Wissen über die Pathophysiologie der einzelnen Thoraxverletzungen auf.

Grundlagen Pharmakologie
Wir alle kennen die Applikation von Medikamenten im Rettungsdiensteinsatz. Im Vortrag frischen wir die Grundlagen der Pharmakologie auf – aber keine Angst, es wird nicht ganz so trocken. Zusätzlich schauen wir uns praxisorientiert die typischen Medikamente aus dem Rettungsdienstalltag an. On Top erhälst Du Tipps zum „Lernen“ von Medikamenten.

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Dr. med. Susanne Nusser
Kinderärztin
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Dr. med. Susanne Nusser
Kinderärztin
Dr. med. Susanne Nusser hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Studium der Humanmedizin in Ulm und Besancon (Frankreich), dann Assistenzarztzeit in Göppingen in der Kinderklinik sowie am Universitätskinderklinikum Ulm. Dort angestellt auf der Neugeborenen- und Kinderintensivstation mit Tätigkeit als Neugeborenennotärztin. Seit 2018 Oberärztin an der Kinderklinik Göppingen, dort vor allem Betreuung der Früh- und Neugeborenenstation, Ausbildung der jungen Assistenzärzte/innen, Aufbau einer Kinderschutzgruppe und Durchführung einer ambulanten kindergynäkologischen Sprechstunde.

Beatmung im Kindernotfall
Viele Herz-Kreislaufdekompensationen im Kindesalter haben eine respiratorische Ursache. Oberstes Ziel der Erstmaßnahmen ist daher ganz häufig die Vermeidung/Behebung einer bestehenden Hypoxie. Wie im Notfall die Oxygenierung von Kindern einfach und sicher gelingen kann, soll in diesem Vortrag dargestellt werden.
 
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Dr. med. Markus Eichler M. Sc.
FA Chirurgie, Notarzt, Master of Health Administration
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Dr. med. Markus Eichler M. Sc.
FA Chirurgie, Notarzt, Master of Health Administration
Dr. med. Markus Eichler M. Sc. hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Dr. Markus Eichler ist ein erfahrener notfallmedizinischer Praktiker aus Präklinik und Klinik. Besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist der Aufbau und Betrieb von zentralen interdisziplinären Notaufnahmen. Überdies engagiert er sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz, ist gefragter Dozent an unterschiedlichen Weiterbildungsstätten, u. a. beim Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen, der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule des Landes Rheinland-Pfalz und vielen mehr. Er ist Experte im europäischen Zivilschutzmechanismus EUCPM, aktiver Notarzt und Leitender Notarzt.

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Frank Potthast
Beamtenanwärter geh. techn. Verwaltungsdienst der Bundeswehr
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Frank Potthast
Beamtenanwärter geh. techn. Verwaltungsdienst der Bundeswehr
Frank Potthast hält die folgenden Vorträge:

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Frank Potthast hat sich im Bereich Drohnen vor allem durch seine zahlreichen Publikationen und Fachbücher einen Namen gemacht. Als ehrenamtliches Mitglied einer Feuerwehr und einer Hilfsorganisation setzt er sein Wissen über die Abläufe im Einsatz dafür ein, dass neue Einsatzunterstützungsmittel „Drohne“ zu integrieren.

Wie können Drohnen sicher im Einsatz integriert werden?
Das Wirrwarr an Gesetzen, Regularien und Einsatzstrukturen ist für viele Anwender von Drohnen bei den BOS verwirrend. Frank Potthasts Vortrag beschreibt die aktuelle Situation und zeigt, aus seiner Sicht wichtige Lösungsansätze auf, um einen gemeinsamen Standard in der Harmonisierung und der Integration von Drohnen im Einsatz zu erreichen.

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Dr. med. Silke Gatzert
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
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Dr. med. Silke Gatzert
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Dr. med. Silke Gatzert hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Dr. Silke Gatzert hat vor Beginn ihrer Facharztausbildung in der Psychiatrie von 2003 bis 2006 in der Anästhesie gearbeitet. Seit 2007 hat sie in verschiedenen größeren und kleineren psychiatrischen Kliniken in Norddeutschland gearbeitet und ist seit 2016 Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. In ihrer aktuellen Anstellung als Oberärztin in einer kleinen Klinik mit 58 Betten in Preetz besteht eine enge Kooperation mit der somatischen Nachbarklinik.

Warum möchte die Psychiatrie meinen Patienten nicht?
Psychiatrische Notfälle und psychische Ausnahmezustände häufen sich im rettungsdienstlichen Alltag. Doch welche Patienten können direkt in die Psychatrie gebracht werden und welche sind besser in der allgemeinen Notaufnahme aufgehoben? Dieser Fragestellung widmen sich Dr. Silke Gatzert und ihre Kollegin in ihrem Vortrag anhand einiger Fallbeispiele und geben Tipps und Tricks für die Zusammenarbeit mit dem psychiatrischen Kliniken.

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Dr. med. Christoph Clauß
Facharzt für Anästhesiologie, Notarzt
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Dr. med. Christoph Clauß
Facharzt für Anästhesiologie, Notarzt
Dr. med. Christoph Clauß hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Dr. med. Christoph Clauß ist Facharzt für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Mannheim. Neben seiner klinischen Tätigkeit ist er als Notarzt in Rettungsdienst und Intensivtransport aktiv. Als Dozent in der präklinischen Lehre unterrichtet er u. a. in Notarzt-, NASim25- und LNA/OrgL-Kursen. Er ist Instruktor in den Bereichen Traumatologie, Reanimation, Kindernotfallmedizin, invasive Maßnahmen und CRM/TRM. Als Lehrrettungsassistent hat er langjährige Erfahrung an einer Rettungsdienstschule.
 

ECMO im Rettungsdienst
Umgang mit extrakorporaler Membranoxygenierung im rettungsdienstlichen Setting bzw. im Intensivtransport. Verfahren, Probleme, Handling und Fallbeispiele.
 
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Benjamin Karaß M.A.
Schulleiter mobile medic Lehrinstitut für Notfallmedizin
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Benjamin Karaß M.A.
Schulleiter mobile medic Lehrinstitut für Notfallmedizin
Benjamin Karaß M.A. hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Über 14 Jahre Erfahrung im Rettungsdienst gehen nicht spurlos an einem vorbei. Benjamin Karaß hat mit einem FSJ angefangen und arbeitet nun seit zwei Jahren als Schulleiter. Als Praktiker steht er für unterschiedliche Qualifikationen bei Aus-, Fort- und Weiterbildungen weiterhin regelmäßig im Unterricht und Vorlesungen. Das systemische Denken und Handeln ist Teil seiner täglichen Arbeit und am Ende bleibt nie genug Zeit noch andere tolle Projekte anzugehen.

Mediative Kompetenzen im Rettungsdienstalltag – Konflikte erkennen, benennen und vermeiden
Die Welt wäre ein kleines Stückchen besser, wenn wir alle ein bisschen mehr Mediation (das hat nichts mit Schneidersitz zu tun) in unser Leben lassen würden. Der Umgang mit unseren Kollegen, Patienten und Angehörigen kann sich durch mediative Kompetenzen spürbar verbessern. Zudem ist professionelle Kommunikation ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Behandlung und hat positive Effekte auf die Patienten und einen selbst. Wir wollen uns dem Themenfeld praktisch annähern und machbare Lösungen entwickeln.

Lebenslanges Lernen und Lerntechniken
„Die Hälfte von dem, was wir lernen …, wird sich innerhalb von fünf Jahren als absolut falsch oder veraltet herausstellen. Das Problem ist, dass niemand Ihnen sagen kann, welche Hälfte – das Wichtigste, was wir lernen müssen, ist wie wir selbst lernen.“ – David Sackett
Frei nach diesem Motto wollen wir uns dem eigenständigen Lernen in unserer heutigen Zeit annähern. In der heutigen beruflichen Welt werden die Methoden zum Selbstlernen und eigenen Lösungsfindung immer relevanter. Wir bieten einen Einstieg, der Euch für die Zukunft am Ball bleiben lässt.

Reanimation unter Infektionsschutz
In Zeiten von Covid-19, ergeben sich regelmäßige Änderungen für Reanimationsbemühungen bei potentieller Infektionsgefahr. Die aktuell entwickelnden Erfahrungen lassen sich auch auf zukünftige Ereignisse transferieren. Wir geben einen Überblick über den aktuellen Stand und bieten gezielte Lösungsansätze für eine sichere Arbeitsumgebung.

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Dominik Hundseder
Notfallsanitäter
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Dominik Hundseder
Notfallsanitäter
Dominik Hundseder hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Dominik Hundseder ist Notfallsanitäter, Praxisanleiter und Lehrkraft mit Expertise im Bereich der Traumaversorgung und Verkehrsunfallrettung, u. a. durch die Instruktorentätigkeit für ITLS Germany e. V. (alle Kursformate) sowie (internationale) Aus-, Fort- und Weiterbildungen.  Auch er treibt die Entwicklung und Etablierung des Kursformates „ITLS Access“ für den deutschsprachigen Raum (zusammen mit Johannes Pranghofer) voran. Seine Bachelorthesis verfasste er zum Thema Verkehrsunfallrettung und Möglichkeiten zur Integration in die Berufsausbildung von Notfallsanitäter*innen.

Wenn’s mal klemmt: Technisch-medizinische Rettung mit Mitteln des RTW
Wichtige Maßnahmen der technisch-medizinischen Rettung können mitunter bereits vom RTW recht einfach durchgeführt werden, um so die Zeit bis zum Eintreffen weiterer Kräfte effektiv zu überbrücken. ITLS Germany e. V. bietet mit dem Access-Kurs ein kleines 1×1 für die Verkehrsunfallrettung an; der Vortrag behandelt als Ausblick darauf einige Basics der prioritätenorientierten Traumaversorgung sowie Besonderheiten der Verkehrsunfallrettung, erste Tricks und Kniffe sollen vermittelt werden.

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Roland Dettmar
Facharzt für Anästhesie, Notarzt
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Roland Dettmar
Facharzt für Anästhesie, Notarzt
Roland Dettmar hält die folgenden Vorträge:

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Als Rettungsassistent in der Notfallmedizin groß geworden, engagiert Roland Dettmar sich seit vielen Jahren in der Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst. Als Vice Medical Director von ITLS Germany liegt ihm die Trauma-Versorgung besonders am Herzen, aber auch intensivmedizinische und anästhesiologische Themenschwerpunkte, im Besonderen auch das Thema Reanimation stehen im Fokus des FOA der Klinik für Anästhesiolgie und operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Augsburg.

ITLS Germany / ITLS International: EIN weltweiter Standard in der Traumaversorgung
Wir möchten Ihnen in diesem Vortrag einen kurzen Einblick in die strukturierte Trauma-Versorgung von ITLS geben und ein Schlaglicht auf den Verein werfen, der sich bereits seit mehreren Jahrzehnten anschickt, die Trauma-Versorgung weltweit nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu standardisieren und so die „Sterblichkeit durch Trauma zu reduzieren“. Es ist auch eine Geschichte über mehr als 400.000 professionelle Helfer weltweit, die sich diesem Ziel verschrieben haben.

ITLS-Trauma-Versorgung: Gestern, Heute, Morgen
Trauma-Versorgung im Wandel der Zeit. Wir begeben uns auf eine Zeitreise, tauchen ein in die Welt der Trauma-Versorgung in den 70er und 80er Jahren, beleuchten die Gegenwart mit den zugrundeliegenden wissenschaftlichen Hintergründen und geben einen Ausblick, wie Traumversorgung in der Zukunft sein könnte.

ITLS Duty To Respond (DTR): Trauma-Versorgung für professionelle Ersthelfer
Polizei, Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen sind häufig als erste Person am Einsatzort. In dieser Funktion sind sie ein sehr wichtiges Glied in der Rettungskette und maßgeblich am Outcome und Trauma-Patienten beteiligt. DTR soll das notwendige Rüstzeug und Know How an die Hand geben, um schnell und effektiv zu helfen, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu nutzen, diesen zu unterstützen und mehr Einblick in die Prioritäten der Trauma-Versorgung zu erhalten.

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Dennis Körbacher B.A.
Lehrkraft Notfallsanitäter
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Dennis Körbacher B.A.
Lehrkraft Notfallsanitäter
Dennis Körbacher B.A. hält die folgenden Vorträge:

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Dennis Körbächer ist seit mehr als 10 Jahren in der präklinischen Aus- und Weiterbildung tätig. Er verfügt über 14 Jahre berufspraktische Erfahrung im Bereich Notfallmedizin und hat berufsbegleitend Gesundheitspädagogik studiert, war Fachbereichsleiter und stellv. Schulleiter. Seit Jahren ist er als Instruktor für diverse zertifizierte Kursformate tätig.

Falsch verstanden, falsch gedeutet – RD-Einsätze fern ab der hiesigen Kultur
Wir leben in einer multikulturellen Gesellschaft. Auch im Bereich der Akut- und Notfallmedizin werden wir mit den Herausforderungen im gegenseitigen Umgang mit anderen Kulturen und Weltanschauungen konfrontiert. Den größten Anteil im Lösungsprozess für solche Einsatzsituationen stellen die gelungene Kommunikation und das gegenseitige Verständnis für bestimmte Handlungen dar.

Übergabesetting in der Notaufnahme
Übergabesituationen sind nicht selten von Hektik und Eile geprägt, aber insbesondere hier sollten eine gegenseitige Awareness und ein gemeinsames Ziel im Vordergrund stehen: Eine möglichst fehlerfreie Kommunikation und die patientenorientierte Übergabe. Entscheidend sind hier die Eckpfeiler der Kommunikation, einem gegenseitigem Verständnis für die Anforderungen beider Professionen und der Fehlerminimierung bei der Dokumentation.

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Daniel Marx
Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Notarzt
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Daniel Marx
Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Notarzt
Daniel Marx hält die folgenden Vorträge:

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Daniel Marx ist aktuell ärztlicher Leiter der MEDI-LEARN Notarztkurse und arbeitet freiberuflich als Notarzt. Seine Facharztausbildung absolvierte er an verschiedenen Kliniken in Essen und Bielefeld. Seine besondere Leidenschaft ist die präklinische Notfallmedizin. Seit 2005 ist er als Notarzt in verschiedenen Bereichen tätig gewesen, u. a. über 10 Jahre in der Luftrettung. Dort entwickelte sich auch sein Interesse am Crew-Resource-Management. Als Gründer von Faktor Mensch prägt er seit 2009 ein Fortbildungsformat für medizinische Fachkräfte, in dem es um menschliche Leistung und Teamkultur in der Akut- und Notfallmedizin geht. Er gilt inzwischen als einer der führenden Experte für das Team-Resource-Management im deutschsprachigen Raum.

„Excellence is not a skill, it´s an attitude.“ – Wie wir Bestleistung auch unter Stress erbringen.
Na klar wollen wir alle Bestleistung bringen. Aber wie lässt sich Leistung überhaupt definieren? Welche Strategien und Möglichkeiten haben wir, um den Anforderungen bestmöglich zu begegnen? Dynamik, Stress und Komplexität werden wir nur mit einem ganzheitlichen Ansatz bewältigen. Daher müssen wir neben charakterlicher Prägung und erworbenen Einstellungen auch über fixierte Handlungsmuster reden. Und über Selbstreflexion sowie den persönlichen Anspruch, motiviert zu bleiben und lebenslang zu lernen.

Handlungsstabil in kritischen Situationen – Gute Leistung auch außerhalb der Komfortzone.
Wir haben gelernt, theoretisch und praktisch. Wir haben Standards und Algorithmen. Aber manchmal geraten wir in Situationen, die uns all das vergessen lassen. Außerhalb unserer Komfortzone gelten andere Regeln und wir werden darüber reden, wie wir in kritischen Situationen strukturiert, souverän und damit handlungsstabil bleiben.

„Mindfull Ownership“ – Wertebasiertes Leadership in der Akut- und Notfallmedizin
Es gibt viele Arten zu führen und in einer komplexen Arbeitsumgebung mit dynamischen Herausforderungen bedeutet eine gute Führungskultur viel mehr als die Durchsetzung einer Befehlskette oder die Umsetzung des Führungs-kreislaufes. Wir werden über essentielle Grundwerte und deren Bedeutung für ein modernes Leadership sprechen. Im Fokus der Veranstaltung steht das Prinzip des „Mindfull Ownership“ sowie dessen konkrete Umsetzung in akut- und notfallmedizinischen Teams.

Gute Kommunikation darf kein Zufall sein! – Grundlagen, Strategien und Tools für eine gute Kommunikation
Reden und Zuhören ist komplexer, als gedacht. Dabei ist eine gute Kommunikation der Schlüssel für viele Probleme und Konflikte, sowohl im privaten, als auch rettungsdienstlichen Alltag. Was ist Kommunikation, welche Arten des Informations-austausches kennen wir uns wie können wir unsere Kommunikation so verbessern, dass Missverständnisse nur noch selten zu Problemen führen?

Algorithmen im Rettungsdienst – Fluch oder Segen? – Die Tücken menschlicher Entscheidungsprozesse
Jede Entscheidung ist eine Herausforderung. Manche Entscheidungen fallen uns leichter, andere etwas schwerer und in manchen Situationen erscheint es uns unmöglich, eine gute Entscheidung zu treffen. Dabei spielen Priming, Mindset oder Schablonen eine wesentliche Rolle. Welches Analgetikum wähle ich? Welche Zielklinik macht Sinn und soll ich jetzt ernsthaft eine Notfallthorakotomie durchführen? Inwieweit uns Algorithmen dabei unterstützen und wie verlockend einfach unsere gewohnten Denk- und Handlungsmuster unser Verhalten prägen, wird im Zentrum dieser Veranstaltung stehen.

Der Schein trügt: Menschliche Wahrnehmung – Warum wir glauben, was wir sehen und sehen, was wir glauben.
Wohl keinem Sinnesorgan trauen wir so sehr wie unseren eigenen Augen. Allzuoft allerdings trügt der Schein und wir werden Opfer von Distraktion, Illusion oder kognitiven Verzerrungen wie zum Beispiel der „Autokorrektur“. Welche Streiche unser Unterbewusstsein spielt, warum es das überhaupt tut und wie wir akutmedizinischen Situationen halbwegs objektiv begegnen, wird Thema dieser Veranstaltung sein.

Irren ist menschlich? – Warum Menschen Fehler machen.
Jedem von uns ist schon mal ein Fehler passiert. Die allermeisten davon waren ein Versehen. Aber welche Faktoren führen zu menschlichen Fehlern? Wie sollten wir mit Fehlern umgehen und aus ihnen lernen? Gute Kommunikation, eine gesunde Arbeitsverteilung, übersichtliche Rahmenbedingungen und eine wertschätzende Teamkultur sind einige wesentliche Aspekte zur Reduktion menschlicher Fehler.

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Prof. Dr. Henning G. Goersch
Professor für Bevölkerungsschutz und Katastrophenmanagement
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Prof. Dr. Henning G. Goersch
Professor für Bevölkerungsschutz und Katastrophenmanagement
Prof. Dr. Henning G. Goersch hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Prof. Dr. Henning G. Goersch leitet den Studiengang „Management in der Gefahrenabwehr“ an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften. Er forscht und lehrt seit zwanzig Jahren in den Bereichen Rettungsdienst, Gefahrenabwehr, Bevölkerungsschutz und Katastrophenmanagement. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist dabei das menschliche Verhalten in Katastrophen. Prof. Goersch` Fokus ist zudem die Verbindung von Theorie und Praxis: Er ist aktuell u. a. Rettungsassistent (in Weiterbildung zum NotSan) und Fachberater THW sowie ehem. Zugführer des THW und ehem. Mitglied der SEEWA.

Bevölkerungsschutzstudie Corona
Prof. Dr. Henning G. Goersch konnte in fünf Studien seit 2014 für größere Schadensereignisse in Deutschland zeigen, was auch in der Forschungsliteratur bekannt ist: Menschen verhalten sich in Katastrophen deutlich altruistisch und kooperativ. Die Befragungen, die Prof. Goersch in der Corona-Krise durchgeführt hat und bei denen rund 10.000 Menschen befragt wurden, legten jedoch eine andere Verteilung nahe. Im Vortrag werden die Ergebnisse vorgestellt und eingeordnet.

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Patrik Lange
Pädagoge im Gesundheitswesen, Notfallsanitäter
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Patrik Lange
Pädagoge im Gesundheitswesen, Notfallsanitäter
Patrik Lange hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Patrik Lange lebt seit seiner Geburt in Berlin und ist nach dem Abitur über den Zivildienst im Rettungsdienst „hängen geblieben“. Er sammelte als Rettungsassistent und Notfallsanitäter Erfahrung im Rettungsdienst in Stadt und Land und schloss das Studium der Pädagogik im Gesundheitswesen erfolgreich ab. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Fachlehrer für Notfallsanitäter bei der Berliner Feuerwehr versieht er regelmäßig Einsatzdienst und ist für verschiedene Fortbildungsformate als Dozent und  Instruktor tätig.

 

MANV in 10 Schritten – Teil 1 & 2
Der Basic-Vortrag „MANV in 10 Schritten“ besteht aus zwei Teilen, die nacheinander angeboten werden. Helfende Personen, ob ehren- oder hauptamtlich, können jederzeit in eine größere Schadenslage mit mehreren Verletzten kommen. Damit das Unerwartete nicht unvorbereitet kommt, vermittelt der Referent, der über Führungserfahrung in Rettungsdienst, Feuerwehr und Katstrophenschutz verfügt, einen Leitfaden für Ersteintreffende und früh nachrückende Kräfte. Etablierte Begriffe wie Gefahren, Sichtung, Patientenablage, Transport, Behandlungsplatz, Bereitstellungsraum u.v.m. werden erklärt, Beispiele gezeigt und Raum für Diskussion und eigene Ideen gelassen.

Strukturierte Patientenversorgung: Was passiert VOR dem Patientenkontakt?
Womit beginnen wir die Notfallversorgung? A wie Airway? Oder c wie critical bleeding? Oder X, oder SSS oder S+I? Welches Schema auch immer wir verwenden, es gibt auch VOR dem Patientenkontakt schon reichlich zu tun. Ob Beurteilung des Unfallmechanismus beim Trauma-Patienten, Absicherung und technische Maßnahmen bei Verkehrsunfällen, Verhalten des Rettungsdienstes bei gemeinsamen Einsätzen mit der Feuerwehr – der Vortrag gibt einen Überblick, von welchen nichtmedizinischen Kompetenzen der Notfallpatient profitiert.

Zurück in die Zukunft: NotSanG – Wer wollte eigentlich was?
Das NotSanG ist 2014 in Kraft getreten und war ein Meilenstein in der Entwicklung der rettungsdienstlichen Qualifikationen. Endlich gab es eine geregelte Ausbildung, eine umfassende Ausbildungszielbeschreibung und die Hoffnung, dass die Umsetzung in den Ländern zügig vorangetrieben wird. Der Vortrag stellt eine Untersuchung vor, die Entstehung des Gesetzes analysiert: Welche Interessentengruppe hatte welche Forderungen, welche Ziele, welche Erwartungen und Befürchtungen geäußert? Die Ergebnisse werden in Relation zur heutigen Situation gesetzt und jeder darf sich seine Meinung bilden und diese in der Diskussion äußern: sind wir am Ziel angelangt?

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Jens Pohlmann B.Eng.
Teamleiter Großveranstaltungen RKiSH GmbH, Notfallsanitäter
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Jens Pohlmann B.Eng.
Teamleiter Großveranstaltungen RKiSH GmbH, Notfallsanitäter
Jens Pohlmann B.Eng. hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Als Teamleiter Großveranstaltungen berät Jens Pohlmann auf Grundlage des schleswig-holsteinischen Rettungsdienstgesetzes im Auftrag der RKiSH Behörden, Organisationen und Veranstalter in Belangen der medizinischen Gefahrenabwehr bei Veranstaltungen, bewertet mögliche Auswirkungen auf den öffentlichen Rettungsdienst und erstellt darauf abgestimmte Einsatzkonzepte zur Sicherstellung von Notfallrettung und Krankentransport.

Großveranstaltungen – Herausforderungen für den öffentlichen Rettungsdienst
Im Einsatzgebiet der RKiSH finden regelmäßig Großveranstaltungen statt. Jedes Ereignis bringt eigene rettungsdienstliche Herausforderungen mit sich. Eine wichtige Frage dabei: Welche Auswirkungen hat das auf die Sicherstellung des öffentlichen Rettungsdienstes? Das kleine Dorf Wacken zählt 362 Tage im Jahr knapp 2000 Einwohner, wird aber während des Wacken-Open-Air Festivals zur Großstadt. Am Beispiel WOA werden die Herausforderungen sowie die Einsatztaktik des Rettungsdienstes vorgestellt.

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Vincent Bethke
EUREM Senior Lead Paramedic - Supervisor, European Emergency Medical Service Paramedic, Praxisanleiter für Notfallsanitäter, Medizinstudent
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Vincent Bethke
EUREM Senior Lead Paramedic - Supervisor, European Emergency Medical Service Paramedic, Praxisanleiter für Notfallsanitäter, Medizinstudent
Vincent Bethke hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Vincent Bethke ist Notfallsanitäter, Praxisanleiter und seit 2010 an verschiedenen Rettungsdienstschulen als Dozent tätig. Als Inhaber der Firma BEMECO und Senior Lead Paramedic – Supervisor der EUREM-Ausbildungsprogramme bildet er regelmäßig sowohl national als auch international BLS- und ALS-Personal in verschiedenen Formaten aus. Obwohl er ein überzeugtes Nordlicht ist, studiert er an der Ludwigs-Maximilians-Universität München Humanmedizin, wo er derzeit auch promoviert.

Working Abroad
Den Wunsch im Ausland zu arbeiten hatten viele Rettungsdienstler schon einmal. Doch was gilt es zu beachten? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?
Jan Kirchhof und Vincent Bethke haben beide sowohl in Deutschland als auch dem Ausland gearbeitet und bereiten im Rahmen der EUREM-Kurse Rettungsdienstmitarbeiter auf eine internationale Tätigkeit vor.
Die häufigsten Fragen zur Tätigkeit und Anerkennung im Ausland werden in diesem Seminar besprochen.
 
Leitsymptom Thoraxschmerz
Das Abarbeiten von Notfällen nach Leitsymptomen ist in der rettungsdienstlichen Praxis für Notfallsanitäter üblich. In diesem Vortrag für Basis-Personal (Sanitäter, RDH, RettSan) werden verschiedene Differentialdiagnosen des Leitsymptoms Thoraxschmerz betrachtet, Pathophysiologien besprochen und Behandlungen erörtert. Besonders betrachtet werden der Akute Myokardinfarkt, die Lungenarterienembolie, das Akute Aortensyndrom und der Spannungspneumothorax.
 
Leitsymptom Dyspnoe
Das Abarbeiten von Notfällen nach Leitsymptomen ist in der rettungsdienstlichen Praxis für Notfallsanitäter üblich. In diesem Vortrag für Basis-Personal (Sanitäter, RDH, RettSan) werden verschiedene Differentialdiagnosen des Leitsymptoms Dyspnoe betrachtet, Pathophysiologien besprochen und Behandlungen erörtert. Besonders betrachtet werden die obstruktive Atemnot, die mechanische Obstruktion, das Lungenödem und Pneumonien. 

 
Leitsymptom neurol. Defizit
Das Abarbeiten von Notfällen nach Leitsymptomen ist in der rettungsdienstlichen Praxis für Notfallsanitäter üblich. In diesem Vortrag für Basis-Personal (Sanitäter, RDH, RettSan) werden verschiedene Differentialdiagnosen des Leitsymptoms neurologisches Defizit betrachtet, Pathophysiologien besprochen und Behandlungen erörtert. Besonders betrachtet werden der Schlaganfall, Krampfanfälle, Blutzuckerentgleisungen und Intoxikationen.
 

Qualitätsmanagement für Beginner
Ist Qualitätsmanagement nicht nur Schickane? Dieser Vortrag ist als Einstieg in das Grundverständnis von Qualitätsmanagement zu verstehen und richtet sich sowohl an ehrenamtliche als auch an hauptamtliche Kräfte. Wozu wird ein QM-System in einem Unternehmen benötigt? Welche Vorteile können sich aus einem etablierten System ergeben? Welche Instrumente gibt es innerhalb eines funktionierenden Systems? All diese Fragen werden innerhalb des Lehrgangs erörtert.

ABCDE für Anfänger
Das strukturierte Vorgehen innerhalb der Patientenversorgung ist das A & O für erfolreiche Notfallmedizin. Gemäß dem Motto: „Behandle zuerst, was den Patienten zuerst tötet“ wird in diesem Vortrag das (x)ABCDE-Schema wiederholt / vertieft. Dieser Vortrag richtet sich speziell an Basisanwender (Sanitäter, RDH, RettSan).

Adrenalin, Salbutamol & Co.
Medikamente sind in der Notfallmedizin ein grundegender Pfeiler der Behandlung. Dieses Seminar betrachtet die Basis-Notfallmedikamente Adrenalin, Salbutamol, Ipratropiumbromid, Amiodaron, Glukose, Midazolam und auch kristalloide Infusionslösungen. Zunächst werden physiologische und pharmakologische Basics erörtert um sich dann Details wie Indikation, Dosierung, Applikation und unerwünschten Arzneimittelwirkungen zu widmen. Dieser Lehrgang richtet sich speziell an Basisanwender und es sind keine umfangreichen Vorkenntnisse nötig.
 
Blutungsmanagement
Waren Artikel wie Tourniquets, Israeli-Bandagen und Chest Seals früher nur bei militärischen und polizeilichen Einheiten zu finden, halten moderne Artikel der militärischen Traumaversorgung auf immer mehr Fahrzeugen im Rettungsdienst und Katastrophenschutz Einzug. Grund Genug diese näher zu betrachten, die Indikationen zu erörtern und häufige Fehlerquellen aufzuzeigen. 
 
Strukturierte Kommunikation im BLS
Inner- und Außerklinische Notfallteams trainieren im Rahmen von Reanimationsschulungen nicht nur medizinische Skills; gerade die Kommunikation im Team nimmt einen unglaublich hohen Stellenwert dieser Trainings ein. Warum ist diese Kommunikation auch für Basis-Personal so wichtig? Welche Methoden kann man hier anwenden um das zu trainieren? Was bringt mir ein ordentliches Debriefing? In diesem Seminar wollen wir diese Fragen klären und zeigen, wie man mit Übungen und Simulationen die Kommunikation verbessern kann. 
 
Hämostyptika – ein Überblick aus rettungsdienstlicher Perspektive
Hämostyptika fanden lange Zeit vorwiegend im militärischen Setting ihren Einsatz. Inzwischen werden auch zunehmend im zivilen Bereich diese beschichtenten Materialien für das Austamponieren von starken Blutungen eingesetzt. In diesem Vortrag beleuchten wir Indikationen des „Wound-Packings“ und Unterschiede der derzeit erhältlichen Präparate. 
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Daniel Herzog
Notfallsanitäter, OrgL, Feuerwehrmann, Ausbilder im Rettungsdienst
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Daniel Herzog
Notfallsanitäter, OrgL, Feuerwehrmann, Ausbilder im Rettungsdienst
Daniel Herzog hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Daniel Herzog ist Notfallsanitäter, Advanced Care Paramedic, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie Polizeivollzugsbeamter. Er ist bei BEMECO zuständig für die Aus- und Weiterbildung der EMR und BPCT. Des Weiteren ist er als Dozent im Rettungsdienst tätig.

Nach der Ausbildung zum Notfallsanitäter in der Hansestadt Lübeck und Tätigkeit im Rettungsdienst, arbeitet er inzwischen bei der Landespolizei Schleswig-Holstein. Neben seiner regelmäßigen Tätigkeit im Rettungsdienst ist er weiterhin auch als Dozent in diesem Bereich tätig.

Guedel, Wendl und Co.
Wann setze ich welches Mittel zum Atemwegsmanagement sinnvoll ein? Welche Indikationen und vor allem Kontraindikationen habe ich? Außerdem allgemeine Diskussion über Sinnhaftigkeit des Einsatzes in bestimmten Situationen. Des Weiteren aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen und Ausblicke.

Preiswert, Lehrreich, Lustig – Patientensimulation im BLS Bereich
Wie kann ich erfolgreich Sanitätspersonal in motivierenden Fallbeispielen notfallmedizinisches Wissen und Skills vermitteln?
Vorstellung von verschiedenen Systemen und Methoden zur guten Patientensimulation im ehrenamtlichen Bereich.

 

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Dr. med. Florian Breuer
Facharzt für Anästhesiologie, Master of Disaster Management and Risk Governance
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Dr. med. Florian Breuer
Facharzt für Anästhesiologie, Master of Disaster Management and Risk Governance
Dr. med. Florian Breuer hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Florian Breuer ist als Medizinaldirektor der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr zugehörig. Neben der Tätigkeit als Leitender Notarzt im Land Berlin und einem besonderen Fokus auf die konzeptionelle Optimierung der Vorplanungen bei besonderen Einsatzlagen befasst er sich insbesondere mit der Thematik „vorbeugender Rettungsdienst“ wozu auch die Verbesserung der Schnittstellen zu alternativen Versorgungsformen gehört.

Frequent User und Frequent Caller im Rettungsdienst Niedrigprioritäre Einsätze – Lösungsstrategien und Schnittstellen zu alternativen Versorgungsformen
Die Einsatzzahlen im Rettungsdienst sind bundesweit seit vielen Jahren ansteigend. Hierunter befindet sich auch ein wesentlicher Anteil an psychosozialen Indikationen – weiterhin gibt es gerade in Großstädten Zusammenhänge zwischen  der Sozialstruktur und dem Einsatzaufkommen. Es ist davon auszugehen, dass Frequent User einen nicht unerheblichen Anteil an Einsätzen generieren und wesentlich zu den Anrufzahlen in den Leitstellen beitragen. Verschiedene Ansätze aus dem Ausland haben gezeigt, dass ein spezielles und individualisiertes Case-Management für diese spezielle Gruppe hilfreich ist und zur Reduzierung des Einsatzaufkommens beitragen kann.  

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Dr. med. Marc Hanefeld
Facharzt für Anästhesie und Allgemeinmedizin, Notarzt, LNA
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Dr. med. Marc Hanefeld
Facharzt für Anästhesie und Allgemeinmedizin, Notarzt, LNA
Dr. med. Marc Hanefeld hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Dr. Marc Hanefeld startete im Rettungsdienst, zunächst als Rettungssanitäter im Zivildienst, dann als Rettungsassistent. Darauf folgte sein Medizinstudium in Leipzig sowie die Facharzt-Ausbildung für Anästhesie in Bremerhaven und Hamburg, Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin und Notfallmedizin und im Ärztlichen Qualitätsmanagement und die Qualifikation zum LNA. 2017 folgte ein Fachrichtungs-Wechsel zur Allgemeinmedizin, seit 2020 in eigener Praxis. Marc ist zudem Privatpilot, sein Steckenpferd sind u. a. CRM und Fehlermanagement.

Crew-Resource-Management – Arzt vs. Pilot
Crew- und Crisis-Resource-Management ist in der Luftfahrt schon lange ein festes Thema. In der Medizin gewinnt es zunehmend an Bedeutung. Es geht um das Bewusstsein für menschliche Stärken und Schwächen und wie man diese Erkenntnisse in Situationen mit wenig Zeit für Entscheidungsfindung nutzen kann. In diesem Vortrag wollen wir die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Medizin und Luftfahrt beleuchten und Impulse für die eigene Tätigkeit als Team-Leiter oder -Mitglied geben.

Schnittstellen vermeiden, Nahtstellen fördern
In diesem Vortrag werden wir uns mit den verschiedenen Schnittstellen des Rettungsdienstes befassen, insbesondere die diversen Punkte des Informations-Austausches am Einsatzort, im Heim, in der Arztpraxis bis zur Übergabe im Krankenhaus. Überall sind die individuellen Anforderungen anders, wenngleich die Zielsetzung – eine optimierte Patientenbehandlung! – allen gemeinsam ist. Insbesondere der Brückenschlag zwischen ambulanter und stationärer Versorgungsstufe wird im Fokus stehen.

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Jan-H. Kirchhof
EUREM Senior Lead Paramedic - Supervisor, European Emergency Medical Service Paramedic, Notfallsanitäter
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Jan-H. Kirchhof
EUREM Senior Lead Paramedic - Supervisor, European Emergency Medical Service Paramedic, Notfallsanitäter
Jan-H. Kirchhof hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Als Dozent begleitet Jan Kirchhof Teilnehmer aus verschiedenen Gebieten der Notfallmedizin durch Aus- und Fortbildung. Das spezielle Engagement liegt hierbei aktuell auf den internationalen Weiterbildungsangeboten der Bethke Medical Consulting. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der notfallmedizinischen Wissensvermittlung. Der Sprecher ist zur Zeit als dipl. Rettungssanitäter NHF in einem Schweizer Rettungsdienst tätig und gestaltet im Bereich eLearning interaktive Lerninhalte.

Das Alphabet und noch ein Stück weiter – Differenzierter Einsatz des ABCDE Schemas und dessen sinnvolle Ergänzung
Der Vortrag erläutert wissenschaftliche Hintergründe von üblicherweise erhobenen Parametern im Rahmen der strukturierten Patientenbeurteilung. Hierbei wird die Relevanz der einzelnen üblicherweise erhobenen Werte diskutiert.
In Fallbeschreibungen wird erläutert, wie die fortgeführte spezifische Diagnostik die schematische klinische Untersuchung des Patienten sinnvoll ergänzen kann und die Diagnosestellung präklinisch ermöglicht und präzisiert wird.

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Kristina Lück
Training, Development Managerin, Business Coach & Dipl. Betriebswirtin (FH)
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Kristina Lück
Training, Development Managerin, Business Coach & Dipl. Betriebswirtin (FH)
Kristina Lück hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Kristina Lück zeichnet sich durch langjährige Erfahrung in den Bereichen HR-Management und Personalentwicklung aus. Ob Team-Workshop, Impulsvorträge oder persönliches Coaching – sie erreicht durch ihre lösungsorientierte Art jederzeit einen Mehrwert.
Personalentwicklung im Rettungsdienst – Chancen für erfolgreiche Personalbindung und Mitarbeiterzufriedenheit

Der Vortrag zeigt Ideen & Möglichkeiten auf, Mitarbeiterzufriedenheit und -Bindung voranzutreiben. Durch Vorstellung verschiedener Tools der Personalentwicklung und Trainingsmöglichkeiten, besonders im Führungskräfte-Bereich, erschließen sich (neue) Wege, die Qualifikation der eigenen Mitarbeiter voranzutreiben. Die Definition von Führung im Rettungsdienst bekommt hier eine vorangestellte Rolle, um anschließend Möglichkeiten einer zielführenden Personalentwicklung vorzustellen.
 
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Georg Neudert B.Sc., B.A.
B.A. "Internationale Not- und Katastrophenhilfe", B.Sc. "Sanitäts- und Rettungsmedizin"
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Georg Neudert B.Sc., B.A.
B.A. "Internationale Not- und Katastrophenhilfe", B.Sc. "Sanitäts- und Rettungsmedizin"
Georg Neudert B.Sc., B.A. hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Georg Neudert arbeitet als Offshore Medic in der deutschen Nordsee. Die Begeisterung für das EKG hat ihn schon früh gepackt und lässt ihn auch nicht mehr los. Zu diesem Thema hat er an mehreren Rettungsdienstschulen unterrichtet, und auch Vorträge bei Kardiologiekongressen gehalten. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums „Sanitäts- und Rettungsmedizin“ studiert er jetzt an der renommierten Queen Mary University in London „Emergency and Resuscitation Medicine“.

EKG für Beginner
Der Vortrag behandelt die Grundlagen der EKG-Entstehung und Diagnostik. Besonders geeignet für Neulinge auf dem Gebiet der Elektrokardiographie und solche, die bisher nichts mit den Zacken und Wellen anfangen konnten. Häufige Herzrhythmen werden ebenso besprochen wie Infarkt-EKGs.

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Tobias Schrader
Notfallsanitäter, Gesundheits- und Krankenpfleger, Kung Fu Instructor
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Tobias Schrader
Notfallsanitäter, Gesundheits- und Krankenpfleger, Kung Fu Instructor
Tobias Schrader hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Tobias Schrader ist als Notfallsanitäter (Leiharbeit) bundesweit im Rettungsdienst tätig. Neben seiner Tätigkeit im Rettungsdienst trainiert und unterrichtet er leidenschaftlich Kung Fu. Beide Tätigkeiten hat er kombiniert und gibt nun als „Kung Fu Medic“ Kurse für Rettungsdienstmitarbeiter über Deeskalation, Selbstverteidigung und Eigensicherung im Rettungsdienst.

Deeskalation, Selbstverteidigung und Eigensicherung im Rettungsdienst Teil 1 & 2

Gewalt und Bedrohung gegen Rettungskräfte. Es sind nicht immer nur die polizeilichen Sondersituationen, oft entstehen Konflikt- und Bedrohungslagen aus rettungsdienstlichen Alltagssituationen heraus. In den beiden Vorträgen geht es neben Deeskalation und Eigensicherungsaspekten auch ganz praktisch als live Demonstration um einfache und effektive Selbstverteidigungstechniken (als letztes Mittel, um sich und andere zu schützen).

Im ersten Teil liegen die Schwerpunkte auf: Grundlagen, Deeskalation, Stufen der Selbstverteidigung und praktische Selbstverteidigungstechniken.

 
Im zweiten Teil liegen die Schwerpunkte auf: Einsatztaktik, polizeiliche Lagen, Transport von „gefährlichen“ Patienten, Umgang mit Waffen und praktische Selbstverteidigungstechniken.
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Nancy Laurisch
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
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Nancy Laurisch
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Nancy Laurisch hält die folgenden Vorträge:

Vitae

Nancy Laurisch hat nach Abschluss von 2 Ausbildungen Medizin in Kiel studiert. Von 2011-2016 hat sie für ihre Facharztausbildung in der Psychiatrie in Rendsburg gearbeitet. Seit 2016 ist Frau Laurisch Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. In ihrer aktuellen Anstellung als Oberärztin in einer kleinen Klinik mit 58 Betten in Preetz arbeitet sie insbesondere mit Akut-/ Sucht-und gerontopsychiatrischen Patienten. Hier besteht eine enge Kooperation mit der somatischen Nachbarklinik.

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Hubert Kappacher
Praxisanleiter, Notfallsanitäter
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Hubert Kappacher
Praxisanleiter, Notfallsanitäter
Hubert Kappacher hält die folgenden Vorträge:
  • AMBU Leitliniengerechtes Atemwegsmanagement in der Präklinik - Supraglottische Atemwegssicherung mit Larynxmasken der 2. Generation

Vitae

Hubert Kappacher ist u. a. Praxisanleiter, Notfallsanitäter und als Instruktor für ITLS, die AHA und AMLS im Einsatz. Als Mann der Praxis führt er in den MEDI-LEARN Notarztkursen die Teilnehmer u. a. an das Thema der intraossären Zugänge heran und ist fester Bestandteil des Dozentteams.

Beim Rettungsdienst Onlinekongress hören wir diesmal einen Vortrag zum Thema:

Leitliniengerechtes Atemwegsmanagement in der Präklinik – Supraglottische Atemwegssicherung mit Larynxmasken der 2. Generation
Herrn Kappachers Vortrag bezieht sich auf die S1-Leitlinie prähospitales Atemwegsmanagement vom Februar 2019 und beschreibt wesentliche konrtuktive Aspekte der Larynxmaske Ambu Aura Gain hinsichtlich der Anwendung im Rahmen der Präklinik. Hinzu kommen grundsätzliche Aspekte des Atemwegsmanagements.